1. Platz bei Jugend forscht für STROM

1. Platz bei Jugend forscht für STROM

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Altenburg. Die Seminar-Facharbeit, allein schon beim Gedanken daran bekommen viele Schüler der 11. und 12. Klassen Schnappatmung. Denn das Gemeinschaftswerk hat großen Einfluss auf die Abi-Note, ist mit reichlich Aufwand verbunden – und häufig für die Schublade. Anders bei Sophie Schenk. Gestartet mit der Fragestellung: „Wie entsteht ein neues Produkt bzw. wie entwickelt man eine neue Marke?“ keimte bei ihr schnell der Wunsch auf, das Ganze nicht nur theoretisch zu betrachten, sondern wirklich etwas Reales zu schaffen. „Es war schwierig, an Informationen zu kommen, denn wenige Firmen legen Details zu ihrer Produktentwicklung offen“, so die 18-Jährige. Gemeinsam mit ihrem damaligen Teampartner begann sie zu grübeln, suchte nach einer zündenden Idee und ließ sich dabei von ihrem Umfeld inspirieren. „Mir fiel auf, wie viele meiner Freunde Energy Drinks trinken beziehungsweise mit einem Mix aus Wodka und Energy Drink vorglühen, weil die im Club ordentlich ins Geld gehen.“ Das in Dosen, wiederverschließbar als Schutz vor unschönen Dingen wie K.o.-Tropfen und zum Erhalt der Kohlensäure und vor allem „gesünder“ als die Konkurrenz, das wär’s.

Schule von der Idee wenig begeistert

Ihre Idee war geboren, doch die Schule war ob der alkoholischen Komponente wenig begeistert. „Wir mussten viel Kritik einstecken, aber ich habe mich nicht davon abbringen lassen“, erzählt sie grinsend. Sie studierte die Inhaltsangaben der Konkurrenz, machte sich schlau über umstrittene Bestandteile wie Taurin und begann zu experimentieren. Nicht im heimischen Kinderzimmer, sondern im professionellen Labor der Altenburger Destillerie & Liqueurfabrik, das sie mit Erlaubnis ihres Papas Michael Schenk, der gleichzeitig Geschäftsführer ist, nutzen durfte. Zweifelsohne ein Glücksfall für die junge Frau, aber nur die Grundlage auf dem Weg zum fertigen Produkt: „Ohne die Unterstützung meiner Familie und den Zugang zur notwendigen Infrastruktur wäre ich vielleicht nie auf diese Idee gekommen. Aber dann halt auf eine andere!“, betont sie. Denn „Strom“ wie sie ihr Baby taufte, ist fast im Alleingang ihr Verdienst.

Es folgte ein halbes Jahr tüfteln und probieren

Ein halbes Jahr allein feilte sie an der Rezeptur, experimentierte mit den Inhaltsstoffen und tüftelte so lange, bis das Getränk so schmeckte, wie sie es sich vorstellte. Unbeeindruckt von allen Zweiflern und Neidern: „Na klar dachten viele, dass mir das alles in den Schoß fällt wegen meines Papas. Die Situation in der Schule war schwierig. Aber letztlich hat mich das nur angestachelt, allen zu beweisen, das ich es selbst schaffen kann.“ Während sie beim abschließenden Kolloquium im Frühjahr noch auf selbstbeklebte Prototypen zurückgreifen musste, hält sie inzwischen das fertige Produkt in der Hand. Aus Österreich holte sie höchst persönlich den ersten Teil von 20 000 Dosen „Strom“ ab, um ihre Erfindung auf zwei Events in und Köln zum ersten Mal dem Publikum zu präsentieren. „Auf diesen Moment habe ich seit fast zwei Jahren gewartet. Ich wollte endlich wissen, wie’s ankommt!“

„Strom“ kommt demnächst aus Altenburg

Für die junge Unternehmerin ein großer Schritt, der auch ihre Zukunftspläne stark beeinflusst hat. „Eigentlich hatte ich überlegt, nach dem Abi wie so viele eine Weile ins Ausland zu gehen. Aber ich kann doch mein Produkt nicht alleine lassen!“ Stattdessen möchte sie nun nächstes Jahr in Berlin studieren und das Nachtleben der Hauptstadt unter „Strom“ setzen. Dessen kommende Chargen werden übrigens dann nicht mehr im nahen Ausland, sondern hier in Altenburg abgefüllt.

Quelle: Maike Steuer, OVZ

WARUM STROM ?

Mit Strom musst du nicht selber mischen, das haben wir schon für dich erledigt. Wir verzichten auf Taurin, Inosit und Glucuronolacton, sowas brauchen wir nicht. Wir verwenden natürliches Koffein in Form von Guarana, weil die Wirkung länger anhält und weil das Koffein der Guaranapflanze deutlich gesünder ist. Strom wurde von einem jungen, dynamischen Team entwickelt, welches 100% persönlich davon überzeugt ist, und hinter dem Produkt steht.

- Sophie Schenk, Erfinderin von STROM

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